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mit Beruflichem Gymnasium

AHE 12B war der DNA auf der Spur

Die AHE 12B erlebte eine spannende Biologie-Exkursion nach Münster zur Westfälischen Wilhelms-Universität. (Foto: SMMP/Krafft)
Die AHE 12B erlebte eine spannende Biologie-Exkursion nach Münster zur Westfälischen Wilhelms-Universität. (Foto: SMMP/Krafft)

Am Mittwoch, den 13.03.2019, unternahmen wir, die AHE 12B, eine spannende Biologie-Exkursion nach Münster in das Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie der Westfälischen Wilhelms-Universität .
Zusammen mit unserer Biologielehrerin Susanne Krafft ging es mit dem Bus nach Münster, um dort die DNA von Fruchtfliegen und Tomaten zu untersuchen.
Als wir ankamen, wurden wir in das Labor begleitet, wo wir eine Sicherheitsanweisung von unseren Anleiterinnen Marie und Johanna bekamen. Bevor es dann aber richtig an die Arbeit gehen konnte, mussten wir erst die Schritte des Pipettierens erlernen. Dafür bekam jede*r eine unterschiedlich eingestellte Eppendorf-Pipette und durfte rosa gefärbtes Wasser pipettieren.

Nachdem wir unser Können unter Beweis gestellt hatten, wurden uns allgemeine Fragen zu dem Thema gestellt. Diese konnten wir aufgrund unserer Vorbereitung im Unterricht und das Praktikumsskript gut beantworten. Das Skript hatten wir schon vorher erhalten und auch im Unterricht ausreichend besprochen, was sehr hilfreich für das Verstehen der einzelnen Vorgänge war.
Im Laufe des Nachmittags haben wir die DNA näher untersucht. Dafür haben wir zuerst die DNA aus zwei unterschiedlichen Organismen (Fruchtfliege und Tomate) aus der Zelle isoliert. Dabei haben wir mit einem Homogenisator und vielen Chemikalien gearbeitet. Neben dieser Isolierung konnten wir auch weitere Einblicke in Methoden der DNA-Analyse gewinnen. Dafür haben wir zuerst eine PCR (Polymerasekettenreaktion, zur millionenfachen Vervielfältigung der DNA) durchgeführt. Diese Methode wird in sehr vielen Bereichen angewendet, z. B. in der Medizin zur Diagnostik oder bei der Polizei zur Täter- oder Opferidentifizierung.
Danach haben wir mit Hilfe einer sogenannten Gelelektrophorese herausfinden können, ob die von uns untersuchte DNA von Fliegen oder Tomaten stammte.
Wir denken, dass wir für die ganze Klasse sprechen, wenn wir sagen, dass die Exkursion interessant und aufschlussreich war. Das Untersuchen der DNA und das Durchgehen der einzelnen Schritte hat uns sehr beim Verständnis geholfen. Dies ist vor allem der praxisorientierten Arbeit zu verdanken, da wir sehr viel selber erarbeiten konnten. So verging die Zeit viel schneller als erwartet.
Unsere Empfehlung: Diese für unser Berufskolleg erstmalige Exkursion in ein Genetik-Labor in Münster sollte nicht die letzte gewesen sein!

Von: Marie Große Frericks und Jeannette Wilkes, Schülerinnen der Klasse AHE 12B

Es gab zahlreiche Einblicke in Methoden der DNA-Analyse. (Foto: SMMP/Krafft)
Es gab zahlreiche Einblicke in Methoden der DNA-Analyse. (Foto: SMMP/Krafft)