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Schuljubiläum

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2022 feiern wir das 125-jährige Bestehen des Berufskollegs Canisiusstift

1897 hat die Ordensgemeinschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel das Berufskolleg Canisiusstift gegründet. Also wird die Schule im kommenden Jahr 125 Jahre alt. Aus diesem Anlass woll es ein buntes Festprogramm geben. Höhepunkt wird die Normandiefahrt der gesamten Schulgemeinschaft an die Gründungsorte der Ordensgemeinschaft vom 26. September bis zum 1. Oktober 2022 sein.

Bei der Fahrt nach Frankreich ergänzen sich die Erkundung der Ordensgeschichte, die Erkundung historischer Orte und Gemeinschaftserlebnisse zu einem abwechselungsreiches Programm. Untergebracht in einem Feriendorf besuchen wir das erste Mutterhaus der Ordensgemeinschaft, die Abtei St-Sauveur-le-Vicomte, den Geburtsort ihrer Gründerin Maria Magdalena Postel, Barfleur, und die Stadt Cherbourg, in deren Kathedrale die ersten Schwestern 1807 ihre Gelübde abgelegt haben.

Darüber hinaus sind auch Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten dieser Region geplant: Dazu gehören der weltberühmte Mont-Saint-Michel oder die Soldatenfriedhöfe, auf denen die Gefallenen der Alliierten-Landung im Sommer 1944 liegen.

Wenn Sie uns bei der Finanzierung der Fahrt unterstützen wollen, sind wir für jede Spende dankbar. Denn wir wollen, dass niemand aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben muss.

Kontodaten:
SMMP Canisius Berufskolleg gGmbH
IBAN: DE61 4726 0307 0017 9160 00
Stichwort: „Spende Berufskolleg Canisiusstift Ahaus, Schulfahrt Normandie 2022“

+ Einzelheiten zur Normandiefahrt

Das Berufskolleg Canisiusstift beruft sich in seinem Schulleitbild auf den Geist dieser Gemeinschaft, die auch in schwierigen Situationen nie aufgab und Gottvertrauen bewies. Der Leitspruch Maria Magdalena Postels „Die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern“ wird auch bei uns pädagogisch, seelsorglich und pastoral umgesetzt. Um dieses Verständnis einer funktionierenden Gemeinschaft zu vertiefen, fahren wir vom 26. September bis zum 1. Oktober 2022 in die Normandie.

Besichtigung der Taufkirche Maria Magdalena Postels in dem Hafenstädtchen Barfleur. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Besichtigung der Taufkirche Maria Magdalena Postels in dem Hafenstädtchen Barfleur.

Wir verstehen uns als christliche Schule in der Tradition der heiligen Maria Magdalena Postel. Gottvertrauen, Beharrlichkeit, Besonnenheit und Überzeugungskraft machen das Charsima dieser Heiligen aus. Dieses Charisma wollen wir immer wieder neu entdecken und weitertragen. Gerade in der heutigen Zeit mit wachsenden Herausforderungen, die Mut und Weitsicht erfordern, erscheint es wichtig, diese Tugenden zu pflegen: etwa im Hinblick auf die Gerechtigkeit in der Einen Welt, ein solidarisches Miteinander und Klimaschutz.

Erlebnisreiches Programm

Die Fahrt nach Frankreich verspricht ein abwechselungsreiches Programm, bei dem sich das Verständnis für die Geschichte der Ordensgemeinschaft, die Erkundung historischer Orte und Gemeinschaftserlebnisse ergänzen.

Auch zu dem berühmten Mont-St-Michel ist ein Tagesausflug geplant. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Auch zu dem berühmten Mont-St-Michel ist ein Tagesausflug geplant.

Mit der gesamten Schulgemeinschaft wollen wir uns auf die Spuren der Ordensgründung begeben: vom Geburtsort bis zum Grab der heiligen Maria Magdalena Postel. Aber auch darüber hinaus sollen die Sehenswürdigkeiten dieser Region nicht fehlen: etwa der Mont-Saint-Michel oder die Soldatenfriedhöfe, auf denen die Gefallenen der Alliierten-Landung im Sommer 1944 liegen. Somit wird diese Woche in vielerlei Hinsicht lehr- und erlebnisreich.

Wir wollen, dass alle mitfahren können

Die einwöchige Fahrt in die Normandie kostet pro Schüler/in 450 Euro. Das ist das schon ein guter Preis. Der Schulträger leistet bereits einen Zuschuss.

Inbegriffen sind An- und Abreise, Unterkunft, Verpflegung, Eintrittsgelder und Versicherungen.

Diese Reise wird ein einmaliges Erlebnis. Wir wollen, dass niemand zu Hause bleiben muss. Und doch wissen wir: Nicht alle Schülerinnen und Schüler können sich
diese Fahrt ohne Weiteres zusätz lich leisten. Die meisten von ihnen wollen später soziale Berufe ergreifen, Erzieher/innen, Pädagogen/Pädagoginnen,
Lehrer/innen werden. Um so schöner ist es, wenn sie jetzt Solidarität und
Unterstützung erfahren – durch Ihre Spende.

Kontodaten:
SMMP Canisius Berufskolleg gGmbH
IBAN: DE61 4726 0307 0017 9160 00
Stichwort: „Spende Berufskolleg Canisiusstift Ahaus, Schulfahrt Normandie 2022“

+ Geschichte des Berufskollegs Canisiusstift

Am 14. Oktober 1897, vor genau 120 Jahren, wurde das Canisiusstift in Ahaus feierlich eingesegnet und die Niederlassung der “Schwestern der christlichen Schulen von der Barmherzigkeit“ offiziell gegründet. Einen Tag zuvor waren die Ordensfrauen aus Kassel und Heiligenstadt angereist, einen Tag später begann bereits der Unterricht.

“Kinderreiche Stadtväter“, hatten laut Stadtchronik die Gründung der Schule für ihre Töchter angeregt. Wörtlich steht dort: “Eine Eingabe einer großen Anzahl Ahauser Bürger beim Unterrichtsministerium blieb ohne Antwort. Da reisten vier hiesige Herren, kurz entschlossen, zur mündlichen Verhandlung nach Berlin, wo sie von dem Dozenten des Unterrichtsministeriums mit den Worten empfangen wurden: ‚Ach so, Sie kommen aus der Stadt mit den vielen Kindern‘.“ Zusammen hatten jene vier Besucher bereits 42 Kinder. Diese beeindruckende Zahl war wohl ausschlaggebend für die Genehmigung.

Das Canisiusstift in Ahaus in einer historischen Ansicht aus dem Jahr 1907. Foto: Archiv
Das Canisiusstift in Ahaus in einer historischen Ansicht aus dem Jahr 1907. Foto: Archiv

Am 26. Mai 1897 reiste eine erste Delegation von Ordensschwestern nach Ahaus, um das Grundstück und das frühere Gebäude einer Zuckerraffinerie bzw. Stärkefabrik zu besichtigen. Der Garten und die Wohnräume haben sie offenbar entzückt – “dagegen befand sich der Fabrikraum, der seit zehn bis zwölf Jahren unbenutzt gestanden hatte, in kläglichem Zustande (…)“, heißt es in der Hauschronik. Dennoch schienen die Schwestern überzeugt, dass sich hier eine Schule aufbauen ließe. Also sagte die Ordensgemeinschaft zu und erwarb für 70.000 Mark das zehn Morgen große Grundstück des sogenannten “Fasanengartens“.

So kam es am 14. Oktober 1897 zur Gründung. Und da das Jahr 1897 unter dem “Gepräge der dreihundertjährigen Gedächtnißfeier des sel. P. Petrus Canisius“ stehe – wie “Der Münsterländer“ damals schrieb –, erhielt die Behausung mit dem Park nun den Namen Canisiusstift. Pfarrer Boetel hoffte laut Pressebericht, “dass die Anstalt eine Quelle des Segens für die Jugend von Ahaus und Umgegend, insbesondere auch für die weltlichen Arbeiterinnen sein werde.“

Bereits am Morgen des 15. Oktober wurde der Schulbetrieb mit den ersten zehn Mädchen aufgenommen.

+ Impressionen aus der Normandie

+ Die Normandiefahrt des Engelsburg-Gymnasiums

Schwester Gratia Feldmann SMMP erläutert den Schülerinnen und Schülern der Engelsburg die besonderen Lebensumstände Maria Magdalena Postels während der Französischen Revolution. Foto: SMMP/Ulrich Bock
Schwester Gratia Feldmann SMMP erläutert den Schülerinnen und Schülern der Engelsburg die besonderen Lebensumstände Maria Magdalena Postels während der Französischen Revolution.

Im Jahr 2017 ist bereits das Engelsburg-Gymnasium aus Kassel, ebenfalls eine Schule der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel, anlässlich seines 125-jährigen Bestehens mit 1200 Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern in die Normandie gefahren. Auch sie folgten den Spuren der Ordensgründerin Maria Magdalena Postel und ihrer Nachfolgerin Placida Viel, die vier Schwestern in Heiligenstadt 1862 den ersten Konvent in Deutschland gründen ließ. Die Erfahrungen dieser Fahrt helfen bei der Planung der Jubiläumsfahrt des Berufskollegs Canisiusstift.

Eindrücke von dieser Reise gibt es hier.

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Die Weltkugel rollt.

Die ganze Welt ins Rollen gebracht

Gemeinschaftsstiftend sollte die Woche in der Normandie sein – und das war sie. Spätestens, als am Donnerstagabend eine aufgeblasene Erdkugel über die Hände der fast 400 Schülerinnen und Schülern aus dem Berufskolleg Canisiusstift rollte, wurde deutlich, dass in den vergangenen Tagen etwas zusammenwuchs.

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Josianne steht vor der Mauer mit über 1500 Namen gefallender Soldaten, deren sterblichen Überreste nie gefunden wurden. Foto: SMMP/Ulrich Bock

Wenn der Krieg wieder nahe kommt

Tief bewegt stehen die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Canisiusstift in diesen Tagen zwischen tausenden von Kreuzen auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Omaha Beach. Hier liegen fast 10.000 Gefallene des Zweiten Weltkrieges. Die Schicksale dieser Amerikaner, die kaum älter sind als die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Ahaus, berühren umso mehr, wenn man bedenkt, dass es jetzt in Europa wieder Krieg gibt. Daran erinnern die Guides, die die Gruppen über die Anlage führen.

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Begrüßung vor der Abtei St-Sauveur-le-Vicomte. Foto: SMMP/Ulrich Bock

„Wer hat heute noch solches Gottvertrauen?“

100 Schülerinnen und Schüler besuchten heute im Rahmen ihrer Schulfahrt in die Normandie die Abtei Saint-Sauveur-le-Vicomte, das erste Mutterhaus der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel. Heute ist dieses Haus noch Mutterhaus der französischen Ordenskongregation.

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Das Wetter ist egal

Bei Wind und Wetter machten sich die über 400 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitenden am Dienstag auf den Weg zu unterschiedlichen Zielen: der Abtei St.-Sauveur-le-Vicomte, dem ersten Mutterhaus der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel, dem Mont Saint-Michel, den Soldatenfriedhöfen, auf denen die Gefallenen der Alliierten-Landung von 1944 liegen und den Städten Honfleur und Rouen. Alle kehrten mit vielen Eindrücken in das Feriendorf Village Club Normandy Garden zurück. Bis Freitag lernt die gesamte Schulgemeinschaft auf diese Weise die Heimat der Ordensgründerin Maria Magdalena Postel kennen, ohne die auch das 125 Jahre alte Berufskolleg Canisiusstift nie gegründet worden wäre.

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Berufskolleg Canisiusstift
Hindenburgallee 30 b
48683 Ahaus