Berufskolleg Canisiusstift

mit Beruflichem Gymnasium

Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d)

Berufsausbildung + Zusatzqualifikationen

Bildungsziel

Dieser Bildungsgang vermittelt berufsbildend den Berufsabschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich anerkannter Erzieher“

Nach der Ausbildung können Zusatzausbildungen angeschlossen werden, z.B. eine Zusatzausbildung / Studium im Bereich der Frühkindlichen Bildung, Heilpädagogik, Sonderpädagogik etc.

Zusatzqualifikation / vertiefende Schulungen

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Zusatzqualifikationen zu erwerben bzw. an vertiefenden Schulungen teilzunehmen:

  • Lizenzausbildung „Übungsleiter C“
    (in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW)
  • Religionspädagogik
  • Präventionsschulung in Art und Umfang von 12 Zeitstunden nach den Ausführungsbestimmungen zu § 9 der Ordnung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt des Bistums Münster
  • Möglichkeit eines Auslandspraktikums im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms ERASMUS+

Einsatzbereiche

ErzieherInnen können in verschiedene sozialpädagogischen Arbeitsfelder, z.B. Kindergärten, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Einrichtungen der offenen und stationären Jugendhilfe, Erholungs- und Ferienheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, offene Ganztagsschulen, Jugendzentren bzw. Einrichtungen der offenen Kinder– und Jugendarbeit etc. tätig werden.

+ Inhalt und Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung in Vollzeitform dauert drei Jahre.

Zwei Jahre vorwiegend fachtheoretisch mit Praktika (16 Wochen), das dritte Jahr als Berufspraktikum mit praxisbegleitendem Unterricht von insgesamt 160 Stunden, gestaltet als Projektwochen und in Kursform.

Die Praktika erfolgen im ersten Jahr in Einrichtungen der Vorschulerziehung, im zweiten Jahr in weiteren sozialpädagogischen Arbeitsfeldern (vgl. Einsatzbereiche).

Das Berufspraktikum im dritten Jahr absolvieren die Studierenden in einem sozialpädagogischen Bereich ihrer Wahl.

Stundentafel

Berufsübergreifender Lernbereich:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Naturwissenschaften
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Englisch

Berufsbezogener Lernbereich:

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Katholische Religionslehre / Religionspädagogik
  • Vertiefungsbereiche ( zum Beispiel Kunsterziehung, Musikpädagogik)
  • Projektarbeit

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung gliedert sich in drei schriftliche Prüfungen, mit denen die im Bildungsgang erworbene Gesamtqualifikation nachgewiesen wird. Am Ende des Berufspraktikums findet eine mündliche Prüfung in Form eines Kolloquiums statt.

+ Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule für Sozialpädagogik sind:

  • Fachoberschulreife und eine abgeschlossene berufsqualifizierende Ausbildung wie Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in, Sozialassistent/in, Sozialassistent/in Schwerpunkt Heilerziehung oder
  • Fachhochschulreife im Sozial- und Gesundheitswesen oder
  • Hochschulzugangsberechtigung, wenn fachspezifische berufliche Tätigkeiten nachgewiesen werden bzw. 6 Wochen Praxis im sozialpädagogischen Bereich bei Vollzeit bzw. 480 Stunden bei Teilzeit

+ Kosten und Ausbildungsförderung

Kosten entstehen für:

  • Eigenanteil bei Schulbüchern
  • Abrechnung für Kopien
  • Material– und Naturalkosten in den fachpraktischen Fächern
  • Ausgaben für evtl. bildungsbezogenen Besichtigungen
  • Evtl. Kosten für eine Klassenfahrt (in Absprache mit den Erziehungsberechtigten)

Ausbildungsförderung

Die Bewilligung von BAföG richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Auskunft erteilt das Amt für Ausbildungsförderung bei der Kreisverwaltung am Wohnort der Eltern. Dort und bei der Stadtverwaltung sind Anträge erhältlich.

Seit Kurzem besteht auch die Möglichkeit für die konsekutive Ausbildungsform das sogenannte „Aufstiegs-BAföG“ zu beantragen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.aufstiegs-bafoeg.de/

+ Noch Fragen? Wir antworten gerne

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